Eutiner CDU-Fraktion fordert konkrete Maßnahmen im Klimaschutz statt nur Symbolpolitik.

(10.06.2019) Für die CDU-Fraktion steht außer Frage, dass das Thema Klimaschutz einen Stellenwert von hoher Priorität besitzt. Deutschland erreicht die vereinbarten Klimaziele nicht. Hinsichtlich des Antrags der Grünen, "eine Resolution zum Klimanotstand in Eutin zu verabschieden", erklärt der Fraktionsvorsitzende Matthias Rachfahl: "Wir sehen eine solche Symbolpolitik als nicht ausreichend an. Eine gute Klimapolitik erreichen wir nicht dadurch, dass wir feststellen, dass wir mehr tun müssen. Wir fordern daher die Umsetzung erster konkreter Maßnahmen."

Aus Sicht der CDU-Fraktion stellen sich hierbei die Stadtwerke Eutin bisher und verstärkt auch zukünftig als wichtigster Partner der Stadt Eutin dar. Bereits jetzt sind sie maßgeblich für die Reduzierung von CO2 Emissionen in Eutin verantwortlich. Im Bereich der Energieeinsparungen liegen die Stadtwerke bei ca. 30.000t CO2 Einsparungen jährlich. Laut WWF liegen die CO2 Emissionen pro Kopf in Deutschland (wir reden hier von einer volljährigen Person) durchschnittlich bei 11t pro Einwohner.

Wichtig ist dabei die verstärkte Entwicklung eines tragfähigen Energiemanagements inklusive eines Energienutzungsplans für die städtischen Gebäude und Liegenschaften. Dabei ist besonders herauszuarbeiten, wie der aktuelle Energieverbrauch sich darstellt und durch eine effiziente Steuerung gesenkt werden kann. Bei Neubauten muss darüber hinaus verstärkt auf eine gute ökologische Bilanz geachtet werden. Daher will die CDU-Fraktion zukünftig bei Neubauten über die Mindeststandards hinausgehen.

Damit möchte die CDU-Fraktion auch für Private als positives Beispiel vorangehen. Denn Klimaschutz setzt den Einsatz aller Bürger voraus. Eine wichtige Quelle von Emissionen stellen veraltete Heizquellen und eine nicht den modernen Standards entsprechende Wärmedämmung in Privathaushalten dar. Die Stadtwerke konnten im Bereich der Quartiersentwicklung im Hochkamp viel erreichen. Die CDU-Fraktion fordert daher, nun diesen Einsatz flächendeckend auf die ganze Stadt auszudehnen. Matthias Rachfahl erklärt hierzu: "Die fachliche Qualität der Stadtwerke sollten wir nicht links liegen lassen. Durch eine gute Beratung unserer Einwohner erreichen wir so, dass viele Menschen sich über die Vorteile von energetischen Sanierungen informieren und sie auch in Zusammenarbeit mit den Stadtwerken ausführen. Dieser private Einsatz ist wichtig, damit wir die Emissionen in unserer Stadt senken können. Klimaschutz geht nur, wenn alle anpacken."

Des Weiteren erhofft sich die CDU-Fraktion zukünftig zusätzliche Effekte über die Stelle des Klimaschutzmanagers. Im Fokus steht dabei gerade auch im Zusammenspiel mit den Stadtwerken Eutin die Erarbeitung eines Klimaschutzkonzeptes für Eutin.

Als weiterer und bereits bestehender Arbeitsschwerpunkt im Klimaschutz ist die sinnvolle Verzahnung der einzelnen Mobilitätskonzepte untereinander und im Zusammenwirken mit einer intelligenten Ausdifferenzierung des ÖPNV zu nennen. Umweltfreundliche Mobilität ist hier das Stichwort.

Allen muss aber klar sein, dass das Vorantreiben eines sinnvollen Klimaschutzes nicht zum Nulltarif zu haben ist. Daher werden wir künftig mit großer Sicherheit mehr als die bisherigen 300 T€ jährlich im Haushalt bereitstellen müssen.

Den vollständigen Antrag der CDU-Fraktion finden Sie hier:
https://www.eutin.sitzung-online.de/bi/___tmp/tmp/45081036751826912/751826912/00143162/62-Anlagen/02/CDU-AntragKlimaschutzASU13062019.pdf
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