Festspiele müssen gerettet werden!

CDU EUTIN FORDERT SCHNELLES UND GEMEINSAMES HANDELN

Pressemitteilung CDU Eutin
Der CDU Ortsverband Eutin erwartet von allen politisch Handelnden sowohl in der Stadtvertretung als auch in der Verwaltung, schnell und unbürokratisch die Weichen dafür zu stellen, dass die Eutiner Festspiele weiter Bestand haben können. 
Dabei darf es natürlich keine Denkverbote geben. Zu begrüßen ist, dass der Ministerpräsident des Landes Schleswig-Holstein, Daniel Günther, als Schirmherr der Eutiner Festspiele, das Zepter in die Hand genommen hat. 
Die Eutiner CDU erwartet sowohl von der Stadt als auch von Kreis und vom Land, dauerhaft tragfähige Strukturen, die keiner ehrenamtlichen Führung bedürfen, zu schaffen. Sie erwartet auch von den beiden Gesellschaftern zu einem Gelingen beizutragen. Es ist deutlich geworden, dass ein sehr großes Unternehmen, das sehr schnell gewachsen ist, ehrenamtlich nicht mehr geführt werden kann. Kommen dazu auch noch Personalprobleme, überfordert das die Ehrenamtlichkeit.
Sowohl Herrn Herzog als auch Herrn Dr.Scheele muss dafür gedankt werden, dass sie die Eutiner Festspiele über acht Jahre zum Erfolg geführt haben. An diesem Erfolg muss angeknüpft werden. Die CDU geht davon aus, dass in der Eutiner Stadtvertretung die Bedeutung der Eutiner Festspiele herausgehoben werden, und auch die wirtschaftliche und touristische Bedeutung anerkannt wird. Insofern ist die gemeinsame Presseerklärung aller Fraktionen ein akzeptabler Start.
Die CDU Eutin erwartet von den Fraktionen in der Eutiner Stadtvertretung, sich nicht im Klein-Klein zu verheddern. Sie erwartet insbesondere vom Bürgermeister, vom Kreis und vom Land und von den Gesellschaftern, die Rahmenbedingungen gemeinsam aktiv mit zu gestalten. Die Eutiner Festspiele waren bislang wirtschaftlich erfolgreich. Immerhin betrug der Zuschuss der öffentlichen Hand nur 5 %, das ist beispiellos für ganz Deutschland!

Manfred Meyer