Neuer Vorstand gewählt
Der Ortsverband der CDU hat am vergangenen Freitag seinen Vorstand neu gewählt. Dabei ist der alte Vorsitzende auch der neue. Manfred Meyer führt in den kommenden zwei Jahren den Ortsverband an. Ihm zur Seite stehen die beiden Stellvertreter Sascha Clasen und Tom Düwel. Der vierte Mann im Bund ist der Fraktionsvorsitzende der CDU Matthias Rachfahl. Alle anderen Vorstandsmitglieder sind aktive CDU Frauen, die die politische Landschaft bereichern wollen. Gewählt wurden Schatzmeisterin Conny Möller, die Mitgliederbeauftragte Elgin Lohse, die Beisitzerinnen Mandy Missal, Ilona Nittritz, Rangna Peter, Monika Magiera und Karola Prothmann.
Die Mitgliederversammlung die von Petra Kirner geleitet wurde, hatte als Schwerpunkt das Thema Wahlen, befasste sich aber auch mit kommunalpolitischen Themen. Die Auseinandersetzung mit der Wirtschaftsentwicklung hatte der Vorsitzende der WVE, Hans Wilhelm Hagen, in seinem Grußwort angestoßen. Ein Wirtschaftsbeirat könnte außerhalb der Gremienarbeit die fachliche Expertise in der Stadt erweitern. Die Wirtschaftsvereinigung wäre dazu gerne bereit.
Einen Überblick über die Vorstandsaktivitäten gab der Vorsitzende und machte dabei deutlich, dass die Auseinandersetzung mit dem Fortbestand der Eutiner Festspiele zügig in den Gremien der Stadt beraten und beschlossen werden muss. Auch der Fraktionsvorsitzende machte deutlich, dass für 2026 zunächst eine Zwischenlösung gefunden wurde, für die folgenden Jahre aber eine dauerhaft verlässliche Form zu finden sei. Meyer betonte weiter, dass die bislang geleistete ehrenamtliche Leitung und der damit verbundene Aufbau der Festspiele besonders gewürdigt werden müssen. Die Steigerung der Besucherzahlen von 14.000 auf gut 65.000 sprechen für sich!
Kritisch wurde der Umgang mit der Verschuldung und der notwenigen Neukredite für langfristige und rentablen Investitionen betrachtet. Gerade Investitionen in den Ausbau der Strom- und Wärmeversorgung sind ein gutes Beispiel dafür, dass althergebrachte Anforderungen an kommunale Haushalte dringend einer Überarbeitung bedürfen. Gerade Investitionen in Gewerbegebiete, deren Verkauf später Einnahmen generiert und Steuereinnahmen schaffen, ist ein aktuelles Beispiel hierfür.
Der Neubau/ Ausbau von Schulen stehen ganz oben auf der Agenda.