CDU regt Verkehrsführungs- und Parkkonzept für den Bereich um die Holstenstraße an

(05.09.2018) Für die Sitzung des Bau-, Entwässerungs- und Feuerwehrausschusses hat die CDU-Fraktion beantragt, sich mit der Verkehrsführung in der Holstenstraße, der Bismarckstraße, der Plumpstraße und der Wilhelmstraße zu beschäftigen. Damit nimmt die CDU Eutin einen weiteren Punkt aus ihrem Wahlprogramm auf die Tagesordnung der politischen Gremien.

Die Problematik ist für jedermann ersichtlich. Nicht nur zu Stoßzeiten bei Ende und Beginn der Schulzeit an der Kreisberufsschule und der Johann-Heinrich-Voß-Schule ist die Verkehrs- und Parksituation sehr angespannt. Es entstehen immer wieder Gefahren für Fußgänger und Radfahrer.

Die Parksituation in der Holstenstraße führt zu einer erheblichen Unübersichtlichkeit. Wenn Kinder aus dem anliegenden Kindergarten zwischen den Autos die Straße queren, können sie erst spät wahrgenommen werden. Autofahrer müssen immer wieder die Straßenhälfte wechseln, um an parkenden Autos vorbeizufahren. Dabei müssen sie zeitgleich auf möglicherweise querende Fußgänger, den Gegenverkehr, Fahrradfahrer und aus den Ausfahrten kommende Fahrzeuge achten. Immer wieder kommt es zum Erliegen des Verkehrs.

Auch in der Bismarckstraße sieht die Situation nicht besser aus. Die Straße wird über den größten Teil ihrer Länge halbseitig beparkt. Die restliche Straßenseite reicht aber nicht für den Begegnungsverkehr aus. Autos müssen auf den Fußweg ausweichen und gefährden so Fußgänger. Fahrradfahrer fahren nur ungerne auf der Straße und suchen immer wieder Schutz, indem sie auf dem Fußweg fahren.
Zur Lösung dieser Situation bedarf es einer Überarbeitung der Parksituation und der Verkehrsführung in den genannten Straßen.

Auch die CDU hat sich Ideen gemacht, wie man an das Problem rangehen kann. Eine Lösung kann die Errichtung von Einbahnstraßen sein. Eine solche wäre dann insbesondere in der Wilhelmstraße (von der Kreisberufsschule in Fahrtrichtung Wasserturm) sowie in der Bismarckstraße (von dem Wasserturm in Fahrtrichtung Plumpstraße) näher in einer Verkehrsführungsplanung zu berücksichtigen. Hierdurch würde es keinen motorisierten Begegnungsverkehr in der Bismarckstraße mehr geben. Fahrzeuge müssten sodann nicht mehr auf den Fußweg ausweichen und so Fußgänger gefährden. Zugunsten der Fahrradfahrer müsste aber eine weitere Befahrbarkeit vonseiten der Plumpstraße kommend ermöglicht sein.

Eine noch weiter gehende denkbare Idee wäre die Errichtung einer "Ringzone", indem zusätzlich auch die Holstenstraße vom Kindergarten bis zur Kreisberufsschule zur Einbahnstraße für den motorisierten Verkehr umgewandelt wird.

Zusätzlich ist zu analysieren, ob der Parkverkehr in der Holstenstraße zukünftig nur auf einer Fahrbahnseite erlaubt sein soll. Dadurch würde eine teilweise Verbesserung der Einsehbarkeit und der Verkehrsdurchlässigkeit erreicht werden.

Für die CDU-Fraktion ist wichtig, dass in weiteren noch kommenden Schritten die Anlieger und öffentlichen Einrichtungen in die Planung einbezogen werden.
Ferner ist dauerhaft in Kooperation mit dem Kreis zu planen, wie zusätzlicher Parkraum für Schüler der Voß-Schule, der Kreisberufsschule sowie angrenzender städtischen und kreiseigenen (Verwaltungs-)Einrichtungen zu ermöglichen ist.

Den ganzen Antrag finden Sie hier: https://www.eutin.sitzung-online.de/bi/___tmp/tmp/4508103658096615/58096615/00130006/06-Anlagen/01/CDU-AntragBA12092018.pdf
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