CDU-Faktion fordert Verzicht auf Bau der Treppe in der Peterstraße

(30.11.2017) Zur Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses am 30.11.2017 beantragt die Eutiner CDU-Fraktion, dass die Treppe in der westlichen Peterstraße nicht mehr gebaut werden soll. Die Treppe, die den ausgebauten Mühlenberg mit der Peterstraße verbinden sollte, war Teil des Entwurfes zur Innenstadtsanierung. Ursprünglich sollte sie bereits zur Landesgartenschau fertiggestellt worden sein. Der Bau verzögerte sich jedoch aufgrund eines Kabelschachts. Aus Sicht der CDU-Eutin bedarf es zukünftig aber dieser Treppe nicht mehr. Um die Kosten zu sparen, stellte die CDU-Fraktion daher den Antrag auf den Bau zu verzichten.

Heiko Godow, Mitglied des Stadtentwicklungsausschusses sagt hierzu: "Im Laufe der fortgeschriebenen Planung zur Sanierung des Bahnhofumfeldes, des Zugangs zum Mühlenberg und des ZOB hat sich gezeigt, dass die Treppe als Zugang zur Innenstadt nicht erforderlich ist. Nach Fertigstellung des ZOB werden sich die Fußgängerströme direkt über den Durchgang "Pro Talis" in die Innenstadt bewegen. Die eingesparten Haushaltsmittel sollten wir lieber zur Verbesserung der Durchgangssituation im Durchgang des Gebäudes einsetzen. So werden die Menschen besser und kostengünstiger vom Bahnhof in die Innenstadt gelenkt." Der Bau der Treppe würde auch Folgekosten bedeuten, die aus Sicht der CDU-Eutin nicht notwendig sind.

Die Beratung im Stadtentwicklungsausschuss ergab jedoch keinen direkten Verzicht auf die Treppe. Damit die Stadt Eutin nicht durch die Streichung von Fördergeldern bei einem Verzicht der Treppe mehr zahlen muss, als wenn sie die Treppe doch baut, soll sich der Bürgermeister Carsten Behnk nun in Kiel für eine Streichung der Treppe ohne Mehrkosten für die Stadt Eutin einsetzen. Heiko Godow stellt hierzu fest: "Auch die Landesregierung kann kein Interesse haben, dass eine Treppe gebaut wird, die niemand baucht und nur Kosten verursacht."
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