Pressemitteilung der Eutiner CDU-Fraktion zum "Projekt Schulassistenten an den Grundschulen"

(31.05.2015) Mit großer Verwunderung hat die CDU-Fraktion die Aussagen der ostholsteinischen SPD-Landtagsabgeordneten um Regina Poersch zum Thema Schulassistenten im Artikel des OHA vom 29.5.2015 im OHA zur Kenntnis genommen.


Die Aussage, dass hinsichtlich des Projektes Schulassistenten alles Notwendige für eine sofortige Umsetzung vor Ort in den Kommunen geregelt sei, geht nicht nur meilenweit an der Realität vorbei, sondern ist geradezu fahrlässig im Hinblick auf das kommende, in weniger als vier Monaten beginnende Schuljahr.

Weder ist geklärt, welche Qualifikation und Vergütung die zukünftigen Schulassistenten haben sollen, noch welche Aufgaben diese übernehmen sollen. Dass in vier Monaten entsprechende Kräfte an den jeweiligen Schulen ihre Arbeit aufnehmen sollen, ist ein Vorhaben, das mitnichten in der Kürze der Zeit seriös zum Wohle der betroffenen Kinder, umgesetzt werden kann.

Wenn dann Ministerin Ernst mitteilt (Kieler Nachrichten vom 22.5.2015), "dass es keine Schule gibt, der nicht sofort sehr viel einfällt, was Assistenten tun können", wird klar, wie wenig Frau Ernst und Frau Poersch die Abläufe und die Gegebenheiten in den Kommunen und den Schulen kennen.

In Eutin weiß die Verwaltung nicht, was mit den "Wischiwaschi" Vorgaben und den nicht vorhandenen Informationen aus dem Ministerium sinnvoll umgehen soll. Die Eutiner Schule, an der die Schulassistenten arbeiten sollen, hat noch überhaupt keine Informationen. Dass s zukünftig zwischen den Verantwortlichen im Unterricht, Lehrer und Assistent, eine eindeutige Aufgaben- und Kompetenzverteilung geben muss, muss doch jeden klar sein.

Die Erfahrung hinsichtlich der bereits agierenden Schulbegleiter hat doch gezeigt, dass es ohne Konzept und einer Aufgaben- und Kompetenzverteilung zwischen den Handelnden zu großen Problemen kommen kann. Die Leidtragenden dieser Probleme sind die Schüler, denen eigentlich geholfen werden soll.

Wer sich wie Frau Poersch als Bürgermeisterkandidatin um den Chefsessel im Rathaus von Eutin bewirbt, sollte fernab der Landespolitik eigentlich die Probleme Eutins kennen und sich diesen städtischen Herausforderungen annehmen.

Die Aussage von Frau Poersch im OHA vom 25./26. April 2015 "Ich kann Verwaltung" verblasst bei solchen Aussagen zunehmends.
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